Interview

Verena Keilen:

"Neue Energie zum Weiterarbeiten!"

Verena Keilen, Studentin und Lehrerin, im Interview mit Dominic Rinkel

Dominic Rinkel: Frau Keilen, Sie haben als Studentin und Lehrerin keinen klassischen „Bürojob“. Verbringen Sie denn trotzdem viel Zeit sitzend?

Verena Keilen: Ich verbringe wahrscheinlich weniger Zeit sitzend, als viele andere Menschen, beim Unterrichten bin ich meistens auf den Beinen, gehe im Klassenraum oft von einer Schülerin zur nächsten oder schreibe etwas an die Tafel. Trotzdem verbringe ich auch viel Zeit am Schreibtisch, für die Unterrichtsvorbereitungen und vor Allem auch wenn ich schriftliche Arbeiten für die Uni erledige. Das sind dann oft viele Stunden am Stück.

Haben Sie denn Beschwerden durch das Sitzen?

Zum Glück habe ich noch keine wirklich schwerwiegenden Beschwerden. Aber ich bin doch recht häufig total verspannt, vor allem im Schultergürtelbereich, und das ist einfach unangenehm und manchmal auch mit Kopfschmerzen verbunden. Ich nehme an, das kommt dadurch, dass ich meist nicht auf meine Sitzposition achte. Eigentlich weiß ich, dass ich oft „falsch“ sitze, zu lange gekrümmt zum Bildschirm hin gebeugt. Aber wenn ich so sehr in meine Arbeit vertieft bin, merke ich gar nicht wirklich, „wie“ ich sitze.

Sie haben bee bereits in der Testphase ausprobiert und waren begeistert. Hat Ihnen bee geholfen?

Ja, das Programm gefällt mir sehr gut, es ist genau das richtige für mich! Ich muss zugeben, dass ich ziemlich nachlässig und unmotiviert bin, was Sport und Gymnastik angeht. Ich bin wohl einfach nicht der sportliche Typ. Aber mit bee fällt es mir leicht, etwas zu tun, weil mich die Übungen in kleinen Häppchen nicht direkt überfordern. Es ist nicht zu anstrengend, aber bringt trotzdem viel. Durch die Erinnerungsfunktion kann ich die Übungen auch nicht vergessen und werde gleichzeitig automatisch aus meinem starren Sitzen herausgerissen.

Können Sie bee auch anderen Studierenden und Lehrenden empfehlen?

Ja, natürlich. Ich gehe davon aus, dass es vielen so geht wie mir. Heute wird so viel am Computer gearbeitet, dass nicht nur Menschen mit Jobs im Büro lange vor dem Bildschirm sitzen. Natürlich kann man bei der Arbeit am PC zuhause jederzeit aufstehen, aber das Problem ist wohl eher, dass man bei Arbeiten, in die man sich sehr vertiefen muss, einfach nicht daran denkt. Dabei ist etwas Bewegung und ein Positionswechsel zwischendurch doch eine ganz willkommene Abwechslung, die neue Energie zum Weiterarbeiten gibt. Und wenn es mal gerade gar nicht passt, kann man die Übung ja verschieben.

bee tut also auch Ihrer Arbeit gut?

Ja, ich finde die Übungen gut, weil man dadurch eben nicht so lange „festhängt“. Zumindest geht mir das so, und vielen anderen sicher auch. Wenn die Durchblutung und Sauerstoffversorgung angeregt werden, kommt ja auch das Gehirn wieder auf Touren.